Von der Braunkohle zu den Braunkohlenbriketts - braunkohle-briketts.de

Von der Braunkohle zu den Braunkohlenbriketts

Von der Braunkohle zu den Braunkohlenbriketts

Braunkohle besitzt einen Kohlenstoffgehalt von ca. 65 Prozent, einen Sauerstoffanteil von ca. 25 Prozent und der restliche Anteil ist für Wasserstoff und Schwefel. Der Name Braunkohle ist von der bräunlich-schwarzen Färbung dieser Kohle abgeleitet. Die Hauptentstehungszeit von Braunkohle liegt in Deutschland der Zeit zwischen vor 65 Millionen Jahren und 2,6 Millionen Jahren. In anderen Ländern sind auch wesentlich ältere Abbaugebiete zu finden, wobei die Braunkohle in Deutschland ein Anteil von ca. 20 Millarden Tonnen einnimmt. In Deutschland würde die Braunkohle (nach heutiger Förderung) noch für ca. 230 Jahre ausreichen. Braunkohle entstand aus Bäumen, Sträuchern und Gräsern die durch Überdeckung mit Gesteinsschichten, und den damit verbundenen Druck und Luftabschluss (natürliches Verfahren). Der Abbau und die Verarbeitung von Braunkohle verursacht auch Umweltprobleme. Betreiber von Kraftwerken müssen dafür Sorge tragen, dass bei der Verarbeitung von Braunkohle die Umweltbelastung minimiert wird.

Von der Braunkohle zu den Braunkohlenbriketts

Braunkohle wird heute in Europa ausschließlich im Tagebau gefördert. Dabei werden sehr große Flächen von der Erdoberfläche abgetragen. Beispiele dafür sind die Brühler Seenplatte und das Leipziger Neuseenland. Der heutige Berzdorf See bei Görlitz (Lausitz) war früher ein Abbaugebiet von Braunkohle (Tagebau Hagenwerder). Hier wurden teilweise bis zu 50.000 Tonnen Kohle täglich gefördert, wofür ca. 7000 Menschen für die Kohlegewinnung beschäftigt wurden. Braunkohle wird gemahlen und getrocknet und hauptsächlich als Brennstoff für die Stromerzeugung genutzt. Ein Teil der geförderten Braunkohle wird zu Briketts weiterverarbeitet.


Impressum